Arbeitsmedizin persönlich

in Salzburg

Selbstständiger Arbeitsmediziner seit 2001

Sehr geehrte Firma,

seit Ende 2001 bin ich als selbstständiger Arbeitsmediziner bzw. als Ein-Personen-Unternehmen in Salzburg tätig. Ich habe die Gelegenheit bekommen, mit einem arbeitsmedizinischen Kollegen eine große Firma mit ca. 1500 Mitarbeiter*innen in den Bereichen Strom, Gas, Wasser und Telekom zusammenzuarbeiten. Wenig später folgte eine Firma aus der Transport-Branche und eine Firma aus der Bekleidungs-Industrie. Die Zusammenarbeit hat schließlich 17 Jahre angedauert.

Seit 2005 darf ich auch mit der AUVA sicher zusammen arbeiten. Bekanntermaßen ist die AUVA sicher für die Betreuung von Kleinst- und Mittelbetrieben (von einem bis 50 Mitarbeiter*innen) vorgesehen. Die Betriebe können sich bezüglich der kostenlosen Betreuung gerne an die AUVA wenden. Ich darf für den Sprengel Flachgau - Stadt Salzburg - Tennengau tätig sein und besuche ca. 300 Firmen alle ein bis zwei Jahre. Das Schöne an dieser Arbeit ist die Möglichkeit, zu fast allen Branchen Kontakt zu bekommen, was einen guten Einblick in die aktuelle wirtschaftliche Situation bietet. Diese Vielfalt ist auch für meine arbeitsmedizinischen Kompetenzen von großen Vorteil. Ich bin einer der wenigen Arbeitsmediziner, die die Möglichkeit hatten, Einblicke und Kompetenzen bei der Betreuung von großen und von Kleinstbetrieben zu erlangen. Und ich bin stolz darauf.

Bei Betrieben über 50 Mitarbeitern betreue ich seit 2018 eine Firma in Mondsee (Bau), von 2017 bis Ende 2019 eine Firma in Hallein (Chemie) und seit Anfang 2020 eine Firma im Raum Kuchl (Reinigung). Seit Feber 2020 habe ich einen Teil einer landesweit vertretenen (gelben) Dienstleistungsfirma übernommen dürfen. Im April ist auch ein technisches Ingenieursbüro in Bergheim in meine Betreuungsfamilie dazugestoßen.

Die Coronazeit kam überraschend und ich ebenso hätte nicht gedacht, dass ich jemals ein Angestellter sein werde. Durch die Unterbrechung der Tätigkeit bei AUVA sicher wurde Zeit frei, sich um ein Hilfsprojekt zu kümmern. Seit Ende März für ca. 2 Monate darf ich das Team der Arbeitsmedizin in der SALK verstärken und bin vor allem bei der Covid-Hotline für die Mitarbeiter*innen eingeteilt. Für diese Unterstützung in der Coronazeit bin ich sehr dankbar.

 

Nach einer kurzen, großen „Delle“ im 1. Lockdown hat sich die Situation für uns Arbeitsmediziner*innen spürbar gebessert. 2021 habe ich eine Firma aus Thalgau (Elektrotechnik) und eine Firma im Gewerbegebiet Puch-Urstein (Biotechnologie) in mein Kundensortiment aufnehmen dürfen.

 

Und ab April 2021 habe ich eine neue, berufliche Tür aufstoßen können, indem ich zu einer Covid-Impfordination geworden bin. Die Bereitschaft, an der Pandemie-Bekämpfung mitarbeiten zu können war groß und erforderlich, da der Stundensatz dafür sehr überschaubar war und ohne einen großen ehrenamtlichen Anteil ökonomisch nicht darstellbar ist. Bei dieser Gelegenheit kann ich meiner Partnerin J. mehr als herzlich bedanken, dass sie mich in dieser zeitknappen Periode so gut unterstützt hat, großteils auch vor Ort. Ohne sie hätte ich das nicht so gut überstanden. Bin ich doch an meine persönliche zeitliche Belastungsgrenze gestoßen. Eigentlich hätte ich vorgehabt, dass es mir, je älter ich werde, beanspruchungsfreier gestalten werde können. Ich gebe zu: selber schuld. Ich bereue es aber nicht und bin froh, vielleicht auch ein bisschen stolz, bei der Pandemiebekämpfung mitwirken zu können.

 

2022 hat sich die Zusatzbelastung mit dem Impfen wieder normalisiert. Und ich konnte auch bei einer weiteren in Thalgau (Metallfertigung) loslegen. Dort war ich sehr froh, die Kenntnisse und Abläufe bei den behördlichen VGÜ-Untersuchungen im Bereich Schweißrauch und Lärm auffrischen zu können. Leider nicht effizient genug.

 

Im Juli 2022 konnte ich eine neue Türe aufstoßen und mit einer Firma aus der Lebensmittellogistik mit Hauptsitz in Seekirchen die Zusammenarbeit beginnen.

 

Seit Jänner 2023 konnte ich weitere Standorte der oben erwähnten gelben Dienstleistungsfirma im Bereich der Stadt Salzburg und Thalgau übernehmen. Seit April 2022 habe ich meine gelben Aktivitäten auch auf den Bezirk Braunau ausdehnen dürfen und zeitgleich die Betreuung der 3 Südgaue an eine liebe Kollegin aus St. Johann weiter vermitteln können. Durch meinen gelben Einsatz habe ich ab dem April 2023 eine Reduzierung bei AUVA sicher umsetzen müssen.

Ihr persönlicher Kontakt zu einer persönlichen Beratung

Auf der Seite "Arbeitsmedizin" habe ich versucht, einige mögliche Fragen zu beantworten. Falls Ihnen noch eine Frage oder Anregung einfallen sollte, bitte scheuen Sie sich nicht, mich zu fragen oder zu kontaktieren. Sie erreichen mich unter 0664 12 67 217 oder unter office@arbeitsmedizin-salzburg.at.
Mit gesunden Grüßen,
Ihr Arbeitsmediziner
Dr. Wilhelm Guggenbichler